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Wenn es ums Renovieren geht, ist Teamwork der Schlüssel: Eine Geschichte von zwei linken Händen

Heute steht bei uns Renovieren und Putzen auf dem Plan. Normalerweise würde ich sagen, dass das eine schreckliche Kombination ist und ich lieber die Arbeit meiner Frau überlasse. Aber ich bin motiviert und habe gute Laune, deshalb denke ich mir: "Warum nicht?". Das Wetter ist verrückt und die Sonne scheint, was meine Motivation nur noch mehr steigert.

Das Einzige, was mich ein bisschen besorgt, ist meine linke Hand, oder besser gesagt meine beiden linken Hände. Ich bin wirklich kein Talent in DIY-Projekten und ich bin froh, dass meine Frau Marta mir immer hilft. Sie weiß einfach alles und ich bin sicher, dass ich ohne sie alles ruiniert hätte. Aber ich denke, heute werde ich ihr zeigen, dass ich es auch alleine schaffe - zumindest ein bisschen.

Als ich dann anfange zu arbeiten, merke ich schnell, dass meine zwei linken Hände tatsächlich ein Problem sind. Ich kann nicht mal den Hammer richtig halten und ich treffe ständig meine Finger. Aber ich bleibe optimistisch und denke mir: "Ich werde das schon irgendwie hinbekommen." Spoiler-Alarm: Ich bekam es nicht hin.

Als ich dann mit dem Putzen beginne, wird es noch schlimmer. Ich benutze das falsche Reinigungsmittel und der Boden wird immer rutschiger und glatter. Ich denke mir, dass ich vielleicht besser aufhören sollte, bevor ich noch den ganzen Raum überflute. Aber ich will zeigen, dass ich es alleine schaffen kann.

Und dann kommt Marta ins Zimmer. Sie sieht meine Arbeit und seufzt tief. "Liebling, warum hast du nicht einfach gefragt?", fragt sie mich. "Ich hätte dir geholfen." Ich fühle mich ein bisschen dumm, aber auch erleichtert. Marta übernimmt die Führung und innerhalb kürzester Zeit sieht der Raum aus wie neu. Ich denke mir, dass ich vielleicht doch nicht so schlecht bin, wenn ich meine zwei linken Hände einfach akzeptiere und um Hilfe bitte.

Am Ende des Tages fühle ich mich stolz auf das, was wir gemeinsam geschafft haben. Ich habe gelernt, dass es nichts Schlechtes daran gibt, um Hilfe zu bitten, und dass meine Frau Marta einfach alles weiß. Ich denke mir auch, dass ich in Zukunft vielleicht nicht mehr so hart zu mir selbst sein sollte. Denn letztendlich geht es doch darum, dass wir gemeinsam ein schönes Zuhause haben - auch wenn ich dabei ein bisschen Unterstützung brauche.



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